Fullthrottle is for the fulltrotl

Foto : Lars Dreiucker
Deshalb, immer schön langsam. Leider bin ich dafür oft zu schnell. Oder ich denke, es wäre langsam und hinterher ist alles ganz schnell vorbei. Was ich sagen will, ein neues Jahr hat begonnen und ich möchte mitteilen, was ich so beruflich auf den Zettel gemeißelt habe.
Ziemlich bald kommt ein Hörstück beim rbb. „Sprache, mein Stern“ wird es heißen. Und es dreht sich um den späten Hölderlin. Ich habe dafür einiges eingesprochen, einige andere auch. Und die tolle Ulrike Haage hat regie geführt und sehr schöne Musik dazu gespielt.
Hölderlin und Musik wird mich dieses Jahr auch noch des Öfteren beschäftigen. Ich mache Hyperion als Solo mit analogen Synthesizern. Also ich spiele und spreche. Sprache und Synthesizer. Premiere ist in Stuttgart im Literaturhaus am 9.7. und am nächsten Tag in Heilbronn. Und dann noch an vielen andern Orten. Werde ich hier noch berrichten.
Bov Bjerg hat einen unglaublichen Roman geschrieben „Serpentinen“ und ich hab ihn eingelesen. Lest ihn, hört ihn, lasst euch umnieten davon. Mark my words.
Das Institut – die Oase des Scheiterns ist eine sehr gute Serie. In der ARD Mediathek. Und ich spiel mit.
Das Boot Staffel II kommt ab 24.4. bei Sky
Ich dreh auch bald wieder was, kann ich aber erst später erzählen.
Und ich konzipiere und komponiere gerade einen Abend über und zu Stefan Heym. Vom Aufstoßen der Fenster. Premiere am 3.10. im Kleist Forum in Frankfurt/Oder und dann noch an vielen anderen Orten.
So. Ich. Ein schönes Wochenende. Antifaschismuss und Frühlingswind wünsche ich.






und der Sommer kommt schon. Ach wie immer, es gäbe so viel zu berichten. Über den Dreh zum Dreigroschenfilm. (Ich war Kurt Weil und Lars Eidinger {KREISCH} war Bert Brecht.) Über die Ruhrfestspiele. Dort habe ich in RAUSCH von Strindberg gespielt. Über eine neue Staffel DAS INSTITUT, obwohl die erste noch gar nicht gesendet wurde. Über all den anderen Kram drum herum. Aber es ist schon wieder Sommer und der Wind weht so komisch zum Fenster rein, weil es gerade geregnet hat, und ich freue mich, voraussichtlich nicht mehr so oft in Bildschirme zu schauen. Ab nächster Woche. Aber, Mittwoch (7.6.) spielen wir noch einmal RAUSCH im Schauspiel Frankfurt und am Freitag (9.6.) lese ich mit meinem Compañero Andreas Spechtl den geheimen Briefwechsel von Wladimir Majakowsi und Lilli Brik im Sprechsaal in Berlin. Ah, und am 16.6. lese ich noch KASPAR HAUSER in Bad Homburg. Mit Musik. Dann ist aber Ruhe.

