Robert Stadlober

Kategorie: Allgemein

Einmal im Jahr

imageschreib ich tatsächlich in meinen Blog…Ich gelobe Besserung. Jetzt kommt ja die ‚Stille Zeit‘ da werd ich das olle Ding hier mal polieren. Wirklich.

Ansonsten wird es nächstes Jahr wieder viel Theater geben. Das letzte was ich in diesem Jahr machen werde, werde ich in Freiburg tun. Vielleicht sieht man sich.

in diesem Sinne: Gute Nacht.

robert

Ich bin noch da – und werde mehr.

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Nur um keine Verwirrung aufkommen zu lassen unter den sicher überaus zahlreichen Followern dieses Internet Tagebuches. Ich existiert noch. Und wie man auf obigem Bild unschwer erkennen kann, in unzählbaren beinahe identischen Versionen.

Und ich und meine Replikate, wir werden dieses Jahr 2015 nutzen, um unermüdlich zu Schuften. An sinnvollem und sinnlosem. Die Bewertung wird wie üblich dem Rezipienten überlassen. Doch, es wird Filme geben, Bewegungen auf Bühnen auf die unterschiedlichsten Arten und vielleicht wird auch etwas zu Papier gebracht.

In jedem Falle gilt: Draußen ist es kalt und es wird nicht wärmer werden, auch in diesem Jahr nicht. Wappnen wir uns also mit Bücher, Filmen, Tonträgern, Gedanken und Ideen. Das können sie uns nicht nehmen. Hoffe ich zumindest!

Deswegen: auf! Hinein in dieses Jahr. Und sollte es das letzte sein, dann machen wir es eben zu einem Manifest dessen was noch hätte werden können.

 

bisous a tous

 

robert

 

DereindimensionaleMensch-Poster

  Mein letzter Eintrag ist wohl bald schon ein Jahr her. Anscheinend bin ich zu langsam für das Internet. Oder die analoge Welt beansprucht mich zu sehr. In jedem Falle, gelobe ich digitale Besserung. Der Grund aus dem ich hier mal wieder schreibe, ist folgender: ich möchte auf ein anstehendes Herzensprojekt hinweisen. Im Herbst werde […]

Angie, they can´t say we never tried…

 

 

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Steckengeblieben. Im positionslosen Nichts. Irgendwo zwischen alternativlos und Abwrackprämie. Systemrelevanten Banken müssen gestützt werden. NSA, dass ist Neuland. Schnell noch ein paar Scheine Betreuungsgeld hinterher geschmissen, denen die es eh schon haben. Und Europa zieht die Mauern höher. Die Frontex stößt junge Leute zurück ins Meer. Bei uns ist voll. Wir müssen selber sparen sagt die Troika. Griechenland retten. Die Selbstmordrate steigt und in Spanien gibt es keine Arbeit mehr. Hoch die Tassen Herr Brüderle. Und runter mit den Steuern. Der andere lässt die Kavallerie aufsatteln und DJ Dosenpfand spielt uns noch einen. In Hellersdorf wird schon gezündelt. Hinterher hats wieder keiner gemerkt. Aber bald wird die Agenda ja nachgebessert. Fleiß muss sich wieder lohnen, sonst wird halt aufgestockt. Solidarität, dass war schon immer unser Ding. Denn: Wir sind das Wir. Und ihr habt die Wahl.

-Ach, ihr wisst nicht mehr zwischen was?

-Nein. Wir sind mit all dem nicht einverstanden.

-Tja. Aber was wäre dann eure Antwort?

-Haben wir nicht. Wir haben nur noch Fragen. Und die werden wir stellen. So laut wie möglich.

Gerade dann, wenn wieder so getan wird als hätten wir eine Wahl.

GESPENSTER

Die Damen, Die Herren: Ich Schreibe Jetzt Auch Noch.

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Das Buch: Ein Link

Am 20.05.2013 erscheint dieses Buch beim großen Suhrkamp Verlag. Und man mag es kaum glauben, auch eine von mir höchstselbst verfasste Geschichte fand ihren Platz auf ein paar Seiten. Nur soviel, sie beginnt in Berlin. Dann geht es aber recht schnell gen Osten.

Und dies soll erst der Anfang sein. In Zeiten, in denen wirklich jeder seine Gedanken zu Papier bringen darf, nehm ich es mir zukünftig auch herraus. Die Reise möge beginnen.

P.S.

Falls jemand Männerzeitschriften liest, oder lesen möchte. In der GQ habe ich seit nunmehr 3 Jahren eine regelmäßige Kolumne.

SNOWCATS E.P. FOR FREE

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Hello Kidzz, the jolly season is upon us. And just like last year, my band GARY gives away a free winter E.P. on bandcamp. Its called SNOWCATS Download it and go out into the white, kiss, start snowballfights or do whatever you please!

bessos

robert

Der Firmenhymnenhandel in Berlin. Und zwar im Heimathafen Neukölln. 8., 9., und 10.12.2012

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Lumpenroman in Bremen. Am 22.11.2012

Die Damen, die Herren. Am 22.11. führen meine lieben Kollegen Pheline Roggan, Matthias Scheuring und meine Wenigkeit unsere szenische Lesung von Roberto Bolaños „Lumpenroman“ in Bremen auf. Und zwar Hier:

Theatersaal der Universität Bremen

Bibliotheksstaße
28359 Bremen (Horn-Lehe)

um 20 Uhr.
Es könnte gut werden:

Die junge Italienerin Bianca und ihr Bruder sind kürzlich Waisen geworden. Sie vernachlässigen die Schule und bemühen sich, mit schlecht bezahlter Hilfsarbeit, die schmale Waisenrente aufzubessern. Weil man so auf keinen grünen Zweig kommt, wird Bianca von ihrem Bruder und zwei seiner Freunde dazu gedrängt, einen kriminellen Plan auszuführen. Sie soll als Gespielin eines abgehalfterten, blinden Bodybuilding-Weltmeisters dessen Anwesen nach einem angeblich existierenden Tresor ausspionieren, um “das Glück zu wenden”.

Bianca, diese “betrügerische Betrogene”, deren Schicksal mit “unerbittlich zarter Stimme” erzählt wird, lebt mit ihrem Bruder in “andauernder emotionaler Taubheit”. Jenseits ihrer Albträume, Sehnsüchte und Träume versuchen sie, sich den Panzer der Illusionslosigkeit zuzulegen, “als wollten sie ihre Wunden vereisen.” … “Und doch handelt das Buch von einer Befreiung aus der eigenen Macht- und Lieblosigkeit – die Fähigkeit zum Handeln wird zurückgewonnen oder sie wird überhaupt erst erlangt.” (Deutschlandfunk)
Kunst, schrieb Roberto Bolaño, müsse “den Kopf ins Finstere stecken können, ins Leere springen können, im Wissen darum, dass es sich bei der Literatur um etwas Gefährliches handelt.”
Die sogenannten “Schattenseiten” hat der 1953 in Chile geborene große Schriftsteller, der in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern lebte, 1973 nur durch glückliche Umstände aus Pinochets Kerkern entkam und sich 1977 in Spanien niederließ, reichlich am eigenen Leib erfahren. Als junger Mann “das Leben eines wilden Poeten mit Drogenkonsum” führend, schlug er sich später als Hafenarbeiter, Tellerwäscher, Kellner, Souvenirverkäufer und Nachtwächter durch. Entdeckt, gefeiert und mit Preisen überschüttet wurde er erst ab 1998, fünf Jahre vor seinem Tod.

My Bands Last Record. Listen Here If You Want

Hey Turtle Stop Running